logoLeben(s)Wagen e.V.

Willkommen auf der Infoseite von Leben(s)Wagen e.V.

Unser Verein besteht seit April 2010. Konstruktive Vorschläge und Anregungen, Lob und Kritik nehmen wir gerne entgegen. Erreichbar sind wir unter lebenswagen(at)gmx.de
Unterstützung ist jederzeit willkommen


Letzte Aktualisierung:  15. Mai 2013
durch Eichhörnchen
Aktuelles
15. Mai 2013 - Wall-Bepflanzung und neuer Bewohner!
Wir haben einen neuen Mitbewohner!  Arun hat einen neuen Bruder. Er heißt Miro und ist vergangene Woche geboren.  Damit leben 6 Kinder hier auf dem Platz - zusammen mit 22 Erwachsenen.

Mehrere hundert Pflanzen wurden in den letzten Wochen auf dem Wall gepflanzt. Das war viel Arbeit und es beteiligten sich leider nicht alle  BewohnerInnen daran. Mit Gemeinschaftsaktionen die länger als einen Tag andauern wird es oft schwierig hier... Spontane Zusammenabreit funktioniert besser. Es ist auf jeden Fall geschafft. Der Wall wurde bepflanzt und es wird nun Saatgut und Mist eingebracht. Das ist eine ökologische Alternative zu Klee und anderen Techniken. Wir müssen weniger bewässern und haben im Herbst was davon: Gemüse zwischen Bäume und Sträuche.
Wall  Wall 


1. April 2013 - noch kein Frühling aber Neuigkeiten
Es ist kein Aprilscherz, unserem Widerspruch gegen einige Auflagen der Baugenehmigung wurde statt gegeben. Das heißt, die Baugenehmigung ist nun endgültig und rechtskräftig. Die Umsetzung wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Wir haben mit der Umsetzung der diversen Auflagen viel Arbeit vor uns. Wir mussten natürlich einige Kompromisse machen. Im Großen und Ganzen ist die Baugenehmigung mit vernüftigem Aufwand umsetzbar. Wagenplätze und Projekte, die sich für unsere Erfahrung interessieren, können gerne mit uns Kontakt aufnehmen: Ein Bauwagenplatz mit Baugenehmigung, wie habt ihr das geschafft? Wie geht das? Welche Kompromisse seid ihr eingegangen, welche Schwierigkeiten sind aufgetreten? Die Unterlagen zum Bauantrag und zur Baugenehmigung können wir euch zum Beispiel zukommen lassen.
In den kommenden Wochen, wenn der Bodenfrost weg ist, bekommen wir von der Stadt 400 Pflanzen (Sträusche und Bäume) für die Wallbepflanzung an der Kreisstrasse. Das Einpflanzen und Begießen wird viel Arbeit sein! Auf externe Unterstützung, insbesondere für die Einpflanzung aber auch für Bewässerungssysteme (wir würden ungern das Frischwasser nutzen, ist unökologisch und teuer), freuen wir uns. Die Einpflanztermine werden wir hier durchgeben sobald bekannt. Dafür muss der Winter dem Frühling endlich eine Chance geben!
Die große Baustelle, die wir im Frühjahr-Sommer 2013 schaffen wollen, ist der Ausbau und Anschluss eines zweiten Sanitärwagens...

26. Januar 2013; Aktuelle Nachrichten von Fango
- Der Platz ist mit dem Schnee wunderschön. Im Menü "Bilder" gibt es Winterimpressionen vom Platz in weißer Pracht.
- Wir haben unsere Baugenehmigung erhalten. Der Bürokratiekrieg ist aber nicht zu Ende. Einige Punkte bleiben strittig und wir haben Widerspruch eingelegt. Die Behörde versteht nicht immer, dass ein Wagenplatz in die Schublade von Reihenhäusern nicht hineinpasst und einige Regelungen gar nicht umsetzbar sind. Weil wir ANDERS sind! Experimentelle Lebensstile, steht im Flächennutzungsplan für den Wagenplatz. Das ist eben ein ANDERER Lebensstil!
Wir hoffen auf eine Lösung im Gespräch mit der Stadt. Außerdem haben wir einiges umzusetzen...

-  Vor 2,5 Jahren mussten die BewohnerInnen des ehemaligen Wagenplatzes in der Uelzener Strasse einem Bauvorhaben von Campus e.V. weichen. Daraus ist Leben(s)Wagen e.V. entstanden, wir mussten eine Alternative, einen Platz zum Leben im Bauwagen, finden. Vor diesen Schritt hatten wir Verhandlugen mit Campus e.V. , dem Verwalter der Fläche in der Uelzener straße, angestrebt. Unseres Gefühl war, dass Campus e.V. uns schlicht nicht mehr haben wollte, dass esvon ihnen politisch so gewollt war und das Bauvorhaben nur ein Vorwand war. Dies machten wir unter anderem daran fest, dass die selbstverwaltete Kinderkrippe und die Lebenmittelkooperative Koko ebenfalls weg mussten. Alternative Lebens- und Organisationsformen waren nicht mehr erwünscht.  Ein Blick auf dem Gelände des ehemaligen Wagen platz am gestrigen Tag hat dies bestätigt. Vom Bauvorhaben keine Spur. Zahlreiche gesunde schöne Bäume wurden gefällt. Es ist ansonsten nichts passiert. Vor drei Jahren erreichte uns die Kündigung wegen dringendem Bauvorhaben...
Hier zwei Bilder zum Vergleichen: Das Areal im Winter 2013, der Wagenplatz Uelzener Strasse im Winter 2010,
Uelzener Strasse 2013 Uelzener Strasse 2013
Ulezener Strasse, Areal des ehemaligen Wagenplatz auf dem Gelände von Campus e.V. im Jahre 2013
Uelzener Strasse 2010
Uelzener Strasse 2010
 Als in Lüneburg die Frommestrasse geräumt wurde, hat Campus e.V. "Wohnungen" für die ehemaligen BewohnerInnen angeboten. So stand es in der Zeitung. Es ist aber nur Fassade nach Außen.  Die Qualität der Wohnungen lässt im Preis/Qualität Verhältnis zu wünschen übrig, nicht alle haben eine neue Unterkunft gefunden.
Der Gerüchtenküche zur Folge will Campus e.V. nun Bauwägen in der Nähe von den Wohnungen vom Anna-Vogeley-Heim aufstellen... und einzel vermieten. Kommerziell geht's besser... Mit Gemeinschaft hat dies überhaupt nichts mehr zu tun. Dafür darf ein Student, der in einer der Wohnungen von Campus e.V. wohnt, seine Bauwägen nicht in der Nähe hinstellen.

Zur Frommestrasse-Räumung und Campus e.V. hat eine Fango-Bewohnerin ihre Eindrücke in einem Blog-Artikel geschildert

6. Dezember 2012
Der erste Schnee ist da!
Schnee auf dem Platz
3. November 2012 :
Wir sind nun zwei Jahre auf dem Platz am Ebelingweg. Der Raum hAt sich gewaltig verändert.
Inzwischen sind um die 30 BewohnerInnen und Gäste mit beinahe 40 Bauwägen. Selbstveraltung ist in so einer großen Gruppe keine einfache Sache. Wie überall gibt es spannenden Entwicklungen aber auch Konflikte. Wir suchen nach Lösungen und experimentieren mit diversen Organisationsformen.
platz

Neue MitbewohnerInnen: Weil es viele Anfragen gibt; hier eine Klarstellung über die aktuelle Situation:
Der Platz ist voll, im Moment werden keine neue Menschen aufgenommen. Es gibt aber eine Warteliste. Es gibt ja  immermal wieder Umzüge.
Für Langzeit-Gäste (es gibt einige) haben wir uns auf einige Regelungen geeinigt. Wer uns besuchen will kann sich bei uns melden, wir können dann erläutern war geht - oder nicht.
Wer eine richtige Bleibe im Bauwagen sucht, kann sich mit anderen Menschen zusammensetzen und einen neuen Platz gründen. Die Nachfrage ist derzeit deutlich größer als das "Angebot!". Schafft weitere alternative Wohnprojekte! Wirunterstützen neue Inititiatve nach möglichkeit und können Kontakte zu Menschen, die einen neuen Wagenplatz gründen möchten vermitteln.

Baumaßnahmen, Platzgestalltung
kunst
Der Wall zwischen Wagenplatz und Strasse, der als Lärm- und Sichtschutz dient,  ist nun quasi fertig. Er soll noch mit Pflanzen und kleinen Bäumen begrünt werden. Wir freuen uns über Pflanzen- und Baumspenden zum nächsten Frühjahr.
Die AG "zweiter Sanitärwagen" hat zudem die Arbeit aufgnommen.  Der Wagen wird derzeit noch entkernt. Danach folgt der Umbau.
In Planung ist weiterhin eine Gemeinschaftshütte. Sie soll den BewohnerInnen als Treffpunkt für gemeinsame Aktivitäten dienen, aber auch als Freiraum für Veranstaltungen und gemütliches Beisamensein mit "Auswärtigen" genutzt werden. Bau- und Nutzungskonszept sind noch in Arbeit.
Ach und seit zwei Wochen gibt es eine neue bekletterbare Kunst-Struktur aus Holz auf dem Platz:-) Von dort hat man einen wunderbaren Überblick über den Platz.



29. Mai 2012 : Radiobeitrag über den Platz im NDR und VolXküche
Am Pfingstmontag lief ein halbstündiger Radio-Beitrag über den Wagenplatz im NDR. Nachhören
Wenn sich genug HelferInnen finden, findet jeden Montag eine VolXküche mit leckere,m Essen gegen spende auf dem Wagenplatz statt.

29. März 2012 : Wegebau, VolXküche, Vollversammlung  und kleine Entstehungsgeschichte vom Wagenplatz
Der Frühling kommt und wir wollen aus Fango einen schönen Wagenplatz machen! Letzte Woche hiewegebauß es Weg bauen! Das ist eine Voraussetzung für den Bauantrag, der dem Platz einen sicheren status verleihen soll. Die Wägen müssen über einen befahbaren Weg zu erreichen sein. Zum Beispiel für einen Krankenwagen. 
In einer Gemeinschaftsaktion wurde  dies erfolgreich angegangen. Schütten schütten schütten, rütteln rütteln rtütteln... Wir haben jetzt einen wunderschönen Rundweg. Der Vorteil dabei... der Matsch ist weg!  Ob wir nun dem Wagenplatz einen neuen Spitzname suchen wollen? Fango bedeutet Matsch im Spanischen... Ob der Name Fango als Erinnerung an die Anfänge bleibt?

Weil das alles Geld kostet (der Weg hat allein 3 000 Euro an Material gekostet) und wir mir der Rü
ckzahlung der Darlehen für die Erschließungskosten längst nicht fertig sind, freuen mir uns immer über Spenden...
Spendenkonto
Inhaber: Lebenswagen e.V.
Kontonummer:  2027713800
BLZ 43060967
Bank: GLS Gemeinschaftsbank
BIC: GENODEM1GLS
IBAN: DE24430609672027713800


Wer den neuen Weg bewundern will, ist zur ersten Frühjars VolkXküche am 2. April  um 19 Uhr auf dem Platz herzlich eingeladen.  Lecker Essen für alle - gegen Spende.  Ob  die VolkXküche wie letztes Jahr regelmäßig statt finden kann, ist noch nicht ganz klar. Wir brauchen HelferInnen! Meldet euch! (lebenswagen[at]gmx.de)

neuer WegIm April wird unser Verein 2 Jahre alt! Wie es alles Angfangen hat, hat Ilka in einem kurzen Text zusammengeschrieben:
Part I: Von Leben(s)wagen zu Fango- eine anstrengende Erfolgsgeschichte und  Part II: Ambitionen, Wünsche und Ziele der Gründungsmenschen (Siehe im Menüpunkt "wer sind wir" )

Und weil ein Jahr wieder mal um ist, treffen wir uns am 22. April zur Jahreshauptversammlung des Trägervereins des Wagenplatzes leben(s)Wagen e.V. zusammen.

Leben(s)Wagen hat für Ziel, das Wagenleben in die Öffentlichkeit zu tragen, die Wohnform beaknnt zu machen und zu fördern.  Derzeit gibt es viele Presseanfragen. Für einige ist es zu viel Medienrummel - daran ist der absurde Prozess wegen Containern gegen einen Platzbewohner ein bissschen "schuld" gewesen. Der Platz  ist ja als erstes ein Lebensraum. Aber das hat auch positive Seiten, denn es gibt über wagenplätze viele falsche Vorurteile - dem wollen wir etwas entgegen setzen!
In der HAZ erschien im März 2012 ein Artikel über den Platz, im Mai soll ein 30-minütiger Beitrag im NDR Radio laufen. Vom NDR-Fernsehen gibt es weiter eine Anfrage im Rahmen des Tages der Nordeutschen... eingentlich sind wir WeltbürgerInnen... Aber ja, unsere Lebensform gehört zum Stadtbild!

Cécile, für Leben(s)Wagen

Winter 2012...
Winter 2012 Winter 2012
Oktober 2011
Herzlich Willkommen an Arun und Malou, die zwei Neugeborenen auf dem Platz (Geboren im Juli und September)
Die VolXküche auf dem Wagenplatz macht Winterpause. Dafür findet jeden Mittwoch eine VolXküche im Anna und Arthur statt.
Der Platz ist nun voll, interessierte Menschen können gerne Kontakt mit uns aufnehmen, aber wir nehmen derzeit niemanden auf.. Es stehen inzwichen ca. 40 Wägen hier !
Wir haben seit kurzem einen Gemeinschaftswagen. Er ist schon nutzbar - aber einige Arbeiten stehen an: Dämmung, etc.
Über Holzspenden für unsere Öfen freuen wir uns zum Start der Kaltperiode sehr!

Aktuelles in Sachen Bürokratie:
Die Flächennutzungsplanänderung ist nun durch. Wir sind nun in Kontakt mit der Stadt für den Bauantrag - das ist ja Bedingung für das Fortbestehen unseres Wagenplatzes. Das wird viel Arbeit sein. Denn ein Wagenplatz ist kein Haus, und das passt nicht so richtig in den Schubladen der Behörde...

*  August 2011:

Lebenswagen und der Wagenplatz am Ebelingweg laden ein:

Einweihungsparty am 3. September 2011

Wagenplatz am Ebelingweg, Bild Lionel Broye
Bild : Lionel Broye - Macrosonges

FLYER zur Party


GANZ KLEIN hat das alles angefangen

Vor ca. einem Jahr schlossen sich sieben Menschen zusammen und gründeten den Verein Leben(s)Wagen. Anlass war ein immer wieder kehrendes Problem der Wagenszene: Wagenplätze und ihre BewohnerInnen werden zwar häufig geduldet, ihre selbst gewählte Wohnform findet aber kaum Anerkennung - Nicht selten müssen die Interessen der BewohnerInnen vor Profitinteressen weichen.

Mit der Vereinsgründung sollte selbstbestimmtes sesshaftes Wohnen in fliegenden Bauten wie z.B. Bauwagen gefördert werden und eine dauerhafte Lösung zur akuten Situation zweier Lüneburger Bauwagenplätze gefunden werden, die Neubauten weichen mussten.

Im Oktober 2010 war es so weit: Geld wurde für die Erschließungskosten über Darlehen gesammelt, der Pachtvertrag für 10 Jahre wurde unterschrieben und die ersten BewohnerInnen bezogen das neue Gelände hinter dem Tennispark am Ebelingweg.

Die Gemeinschaft wuchs schnell und eines ist klar: Die Bauwagen gehören genauso wie andere Wohnformen zum Stadtbild!


GANZ GROß wollen wir nun feiern! Die Zeit ist reif dafür!

In der Planung ist schon einiges, das Programm werden wir  hier nach und nach vervollständigen und aktualisieren.

* Juni 2011 - Soli-erklärung an die Adresse vom räumungsbedrohten Wagenplatz Zomia in HH
Liebe Freund_innen von Zomia,

Heute ist es ein halbes Jahr, dass Ihr mit Euren Wagen auf die „schönste Fläche der Welt“ gezogen seid. Zwei Wochen lang wart Ihr zuvor unterwegs gewesen - auf der Suche nach einem Ort der Euer neues zu Hause werden sollte. Der Weg dorthin hätte kaum nervenaufreibender sein können. Umso größer dann die Freude, als wir endlich mit Euch das „Angekommen sein“ feiern konnten!

In den folgenden Monaten durften wir miterleben, wie Ihr Euch auf der schönsten Fläche der Welt einrichtet, von der Nachbarschaft Zuspruch und Unterstützung erfahrt, Euch mit anderen Gruppen vernetzt und das Leben in Wilhelmsburg mit kulturellen und politischen Veranstaltungen und Workshops oder einfach durch Euer Dasein bereichert.

Und nun heißt es seitens der Politik erneut Ihr solltet weiter ziehen. Wenn Schreiber eine politische Entscheidung über einen neuen Bauwagenplatz von Bürgerschaft und Senat einfordert, zeigt dies wiedermal, dass Politiker über unser Leben entscheiden sollen, die nix damit zu tun haben. Die Behauptung, es gäbe keine geeigneten Flächen in Hamburg Mitte, ist eine Farce – die schon allein durch Euer Leben am Ernst-August-Kanal widerlegt ist.

Aus parteipolitischen Erwägungen wird die Anwesenheit Eurer Bauwagen und Laster zu einem „Problem“ erklärt, welches eine Partei besser vermeint lösen zu können, als eine andere. Diese Instrumentalisierung unserer Lebensform für politische Machtspiele macht uns wütend! Nicht wir sind das Problem! Das Problem sind Politiker, die nicht über die Mauern ihrer Steinhausvillen hinaus blicken und jedwede alternative Lebensweisen a priori aus „ihrem“ Stadt-Bezirk verbannen wollen.

Von Anfang an habt Ihr auch immer wieder deutlich gemacht, dass es Euch um mehr geht, als nur um einen Stellplatz für Eure Wagen und Laster. Wir unterstützen Euren Kampf um mehr Selbstbestimmung und für ein Recht auf Stadt für Alle. Die Stadt gehört uns - den Menschen die in Ihr wohnen und sie gestalten. Egal ob es um die Rote Flora geht oder autonome Zentren in Köln oder Helsinki, um die Besetzung leer stehender Wohnhäuser, um den Wagenplatz Gut Wienebüttel oder um Zomia: Wir bleiben alle!

Für mehr Freiräume, für mehr schönes Leben, für mehr Autonomie, und auch für mehr Bauwagenplätze!

Solidarische Grüße,

die Menschen, Trekker, Werkzeuge, Gartengeräte, Hunde, Kochtöpfe und alles was Krach macht vom Bauwagenplatz Windkanal in Lüneburg

* April 2011, Bäume pflanzen, malen und bauen: Wir richten uns weiter ein  (Foto C. George)
Wagenplatz, April 2011* VolXküche und nettes Beisammensein gibt es weiteihin jeden Montag auf dem Platz - am Ostermontag wird vorm AKW-Krümmel im Rhamen der Tschernobyl-Gedenkveranstaltung gekocht.
* Am 30. April gibt es ab 15 Uhr auf dem Bauwagenplatz Gut Wienebüttel (im Wald neben der Klinik) den Tanz in den Mai (Mitmachbüffet und Livemusik)
* Am 19.4. ist ein Artikel über unseren Platz im Abendblatt erschienen
* Auf materielle und finanzielle Unterstützung freuen wir uns:

- Für Sachspenden gibt es eine Liste hier
- Die Kontoverbindung des Vereins lautet wie folgt:

Inhaber: Lebenswagen e.V.
Kontonummer:  2027713800
BLZ 43060967
GLS Gemeinschaftsbank
BIC: GENODEM1GLS
IBAN: DE24430609672027713800

Hintergrund: Um den Vertrag mit der Stadt unterschreiben zu können, mussten wir Darhlehen in Höhe von 50 000 Euro nehmen. Bedingung war nämlich, dass wir die Erschließung des Grundstückes zahlen. Wir zahlen weiter eine jährliche Pacht an die Stadt. Unsere Finanzen sind insofern sehr kanpp, wir zahlen alle eine Miete um Pacht und Darlehenrückerstattung - sowie die laufenden Kosten - zu decken. Für weitere Anschaffungen wie zum Beispiel gemeinschaftliche Infrastruktur sind wir auf (Sach)Spenden angewiesen. Jeder kleiner Betrag hilft!

* VolXküche und Vollversammlung in April
Auf dem Wagenplatz gibt es ab dem 4.4.2011, immer Montags um 19 Uhr, lecker Essen gegen Spende für BesucherInnen und BewohnerInnen. Danke an die VolXküche-Gruppe.
Unsere jährliche Vollversammlung mit Vorstandswahlen, etc. findet am 10. April 2011 um 16 Uhr auf dem Platz. Anschließend wird zusammen gegessen.

* Stand der Dinge - März 2011: Bauen, Pflanzen und Gestalten auf dem Programm...
Wir sind noch in der Start- und Bauphase! 
Am 10. April findet unsere jährliche Vollversammlung statt. Der Verein wird ein Jahr alt und wir wachsen :-)
In Dezember 2010 und Januar 2011 sind viele neue BewohnerInnen eingezogen, inzwischen
Wagenplatz Ebenling Weg Februar 2011 stehen ca. 20 Bauwägen auf dem Platz.
Weil die Einrichtung des Platzes viel Arbeit bedeutet (seit Ende Januar haben wir endlich Frischwasser im Gemeinschafts-sanitärwagen yuhuhu!), weil wir als eine Gemeinschaft zusammenwachsen wollen, treffen wir uns Sonntags alle zwei Wochen um 18 Uhr auf dem Platz. Neue Interessierte können gerne dazu kommen, fragt einfach per Mail an, wann das nächste Treffen statt findet!
Der Frühling kommt und wir können endlich mehr zusammen anpacken: Wir bauen Fahrrad- und Holzhütten, am Dach des Gemeinschaftsbüros von leben(s)Wagen muß noch gewerkelt werden. Das Gelände hat einen sehr lehmigen Boden,  was um die Jahreszeit für einen  "weichen" unangenehmen Untergrund sorgt (Grrr!)...  Die Wege wollen wir deswegen mit Mineralgemisch befestigen, rund herum werden wir Bäume pflanzen, Garten anlegen, Kunstwerke aufstellen, etc. Die Wall zur Straße, der als Lärm- und Sichtschutz für unseres Zuhause gedacht ist,  wollen wir noch mit Erde erhöhen und dann bepflanzen. Noch hackt es bei der Suche nach den entprechenden Mengen Erde...
Aktuell steht  zudem die Anschaffung eines großen Gemeinschaftswagens an, wo wir unsere Teffen abhalten können. Der Wagen soll für alle offen sein und mit einer kleinen Polit-Bücherei (Art Infoladen) mit Zeitschriften und Büchern) und  mit Material für kreative Aktionen auf dem Platz oder außerhalb ausgestattet werden (Farbe und Stoff für Transparente, Bekleidung für Straßentheater, und vieles mehr). Raum für Veranstaltungen (kleine nette gemütliche Diskussions- und Filmabende für BewohnerInnen und BesucherInnen, etc.) wollen wir auch schaffen (Wahrscheinlich im Büro, wenn die Arbeiten am Dach der Hütte fertig sind).
Wer uns mit einer Sachspende unterstützen will, kann gerne Kontakt mit uns aufnehmen es gibt zudem in der Rubrik Unterstützung eine Liste des Gegenstände und Materialen, die wir brauchen...


* 4.10.2010:
Der Vertrag mit der Stadt ist unterschrieben - Erste WägnerInnen beziehen neuen Platz am Ebelingweg!
Das war harte Arbeit zwischen Verhandlungsmarathon und Umzugsvorbereitung.
Den Pachtvertrag mit der Stadt Lüneburg für den neuen Platz am Ebelingweg haben wir am 30. September 2010 unterschrieben.
Die ersten Wägen und ihre Bewohner sind nun am neuen Platz eingetroffen, sind kommen von der Uelzener Strasse.

weitere Bilder hier
In den kommenden Tagen werden weitere WägnerInnen folgen. Die Mehrheit der zukünftigen BewohnerInnen werden erst nachdem die Erschließungsmaßnahmen abgeschlossen sind, einziehen.
Die Situation auf dem neuen Platz ist insofern noch sehr prekär, es steht viel Arbeit an. Wir haben aber viele Gestaltungsideen und freuen uns auf diese Freiheit. Der Blick aus dem Fenster ist wunderbar :-)

*Leben(s)Wagen e.V. - April 2010 – Oktober 2010
Von der Gründung des Vereins über die Verhandlungen mit der Stadt Lüneburg bis zum Einzug auf dem neuen Wagenplatz am Ebelingweg. Eine Zusammenfassung